Dein ganzes Leben lang suchst du nach diesem einen Menschen. Du hältst die Augen weit aufgerissen, schaust verbittert und verbissen umher und bist verzweifelt auf der Suche. Auf der Suche nach dem Menschen, bei dem du dich geborgen fühlst. Auf der Suche nach dem Menschen, der es schafft, dir ein Gefühl zu geben, welches dir kein anderer gibt. Ein Gefühl der Liebe und Geborgenheit. Ein Mensch, dem du vertrauen kannst und dem du ohne Hemmungen alles von dir erzählen und anvertrauen kannst, ohne Konsequenzen zu fürchten. Ein Mensch, der dich beschützt und auf dich Acht gibt, ein Mensch, dem du dein Herz in die Hände legen könntest, mit der Sicherheit, er würde es nicht zertrümmern, sondern darauf aufpassen und sich Mühe geben, dass es dir gut geht und dass deinem Herz nichts geschieht. Du suchst diesen Menschen, der es schafft, die Mauer zu durchbrechen, die du um dein Herz gebaut hast. Der es schafft, in dein Herz zu gelangen, und dem du ebenfalls wichtig bist.
Du suchst diesen Menschen dein ganzes Leben lang, in jedem vorbeilaufenden fremden Menschen siehst du eine Möglichkeit, dass er es wäre. Du wagst die Augen kaum zu schließen, weil du so darauf fixiert bist, ihn unbedingt zu sehen und auf keinen Fall zu verpassen.
Und dann, irgendwann, dann hast du es einfach satt. Du schließt die Augen, entspannst und atmest tief durch und gibst auf.
Und irgendwann öffnest du die Augen irgendwann dann wieder und plötzlich steht er vor dir. Ohne dass du es geahnt hättest, ohne dass du nach ihm gesucht hast.
Sonntag, 22. Dezember 2013
Dienstag, 17. Dezember 2013
Questions
Soll ich oder soll ich nicht?
Bin ich bereit für die Zukunft?
Werde ich das schaffen?
Bin ich gut genug für jemanden?
Werde ich geliebt?
Werde ich eines Tages glücklich?
Werde ich am Ende eine Gewinnerin sein?
Bin ich ein guter Mensch?
Gibt es jemanden, der mich wirklich braucht?
Bin ich bereit für die Zukunft?
Werde ich das schaffen?
Bin ich gut genug für jemanden?
Werde ich geliebt?
Werde ich eines Tages glücklich?
Werde ich am Ende eine Gewinnerin sein?
Bin ich ein guter Mensch?
Gibt es jemanden, der mich wirklich braucht?
Sonntag, 15. Dezember 2013
Erwachsen werden
Es geht schon lange nicht mehr darum, glücklich zu sein und Spaß zu haben. Je älter man wird, desto mehr geht es darum, sein Leben zu kontrollieren. In der Schule geht es nicht mehr darum, viel zu lernen und sein Gehirn zu erweitern, sondern einfach nur noch darum, möglichst gute Noten zu bekommen. Unter Druck, Stress und Erwartungen. Es geht irgendwann nur noch darum, sein Leben zu ordnen und stets darauf aufzupassen, dass man bloß keine Fehler begeht und dass nichts von dem, was man sich aufgebaut hat, wieder zu Brüche geht.
Ich fühle mich noch wie ein Kind und muss Entscheidungen fällen, die mein ganzes Leben betreffen und wenn ich mich falsch entscheide, werde ich das später bereuen oder es wird sogar meine Zukunft ruinieren. Wie soll man denn bitteschön solche riesigen Entscheidungen treffen, wenn man noch so jung ist? Man hat gerade den Fuß in die Erwachsenenwelt gesetzt und soll schon anfangen, loszurennen und man weiß einfach nicht, wohin.
Ich fühle mich noch wie ein Kind und muss Entscheidungen fällen, die mein ganzes Leben betreffen und wenn ich mich falsch entscheide, werde ich das später bereuen oder es wird sogar meine Zukunft ruinieren. Wie soll man denn bitteschön solche riesigen Entscheidungen treffen, wenn man noch so jung ist? Man hat gerade den Fuß in die Erwachsenenwelt gesetzt und soll schon anfangen, loszurennen und man weiß einfach nicht, wohin.
Freitag, 6. Dezember 2013
"they'd be happier if I was dead"
Viel zu viele Menschen wünschen sich, tot zu sein. Viel zu viele Menschen denken darüber nach, wie es wäre, einfach von dieser Welt zu verschwinden, einfach das Licht auszumachen und die Augen nie wieder zu öffnen. Viel zu viele Menschen überlegen täglich, den großen letzten Schritt zu wagen. Und es ist traurig, mehr als traurig. Denn die meisten Menschen haben diese Gedanken nur, weil sie sich ungeliebt fühlen. Weil sie das Gefühl haben, dass sie nicht auf diese Welt gehören, dass sie irgendwie Fehl am Platz sind und keinen richtigen Ort haben, wo sie willkommen sind. Diese Menschen denken, dass es niemanden interessieren würde, wenn sie weg sind, dass es eher eine Erleichterung für die Welt wäre, ein Geschenk sozusagen, ein Geschenk für die Welt, etwas, was der Welt zu gute kommt.
Aber soll ich dir mal etwas sagen? Dir, dem Leser dieses Textes. Das ist Schwachsinn. Denkt nicht, dass dich niemand liebt und denk nicht, dass es niemand merken würde, wenn du tot wärst, und wenn du einfach verschwinden würdest. Es ist das schlimmste, was du deiner Familie und deinen Freunden antun kannst, und vorallem dir selbst, du hast noch so unendlich viel vor dir. Deine ganze Zukunft liegt in deinen Händen und es gibt Menschen, die dich von ganzem Herzen und noch viel tiefer lieben. Du wirst geliebt und es gibt tausendprozentig Menschen, die es merken würden, wenn du plötzlich weg wärst ohne dich zu verabschieden und die schrecklich trauern würden, und zwar nicht nur einer. Vielleicht würden es sogar Menschen merken, von denen du es niemals gedacht hättest. Plötzlich werden die Menschen, die dich immer beleidigt und fertig gemacht haben, an deinem Grab stehen und für dich beten, dass du in den Himmel kommst, und sie werden mit Tränen in den Himmel sprechen, dass sie das nie gewollt haben und dass sie nur neidisch auf dich waren. Deine Eltern werden sich Vorwürfe machen, die Vergangenheit bis ins kleinste Detail auseinander nehmen und die Fehler nur bei sich selbst suchen, sie werden jeden Tag mit Vorwürfen, Schuldgefühlen und Selbsthass aufwachen und einschlafen und sie werden in den Himmel rufen, dass sie dich immer von ganzem Herzen geliebt haben wie niemand anderen auf dieser Welt. Sie würden dich vermissen, sie würden jeden Tag in dein leeres Zimmer gehen und tiefere Einsamkeit verspüren als das, was ein Mensch Einsamkeit nennt. Und auch deine Freunde würden mit Schuldgefühlen und Trauer überschüttet werden. Es gibt Menschen, die dich lieben, Menschen, die dir Nahe stehen. Aber vielleicht wirst du auch schon von einem zufälligen Menschen geliebt. Vielleicht nicht auf der Art und Weise, wie deine Familie und deine Freunde dich lieben, aber auch sie sind froh, dass es dich gibt.
Denk nicht, dass es niemand merken würde, wenn du weg wärst. Viele würden es merken. Viel zu viele. Denk immer daran, dass du geliebt wirst und dass du schrecklich vermisst werden würdest.
Auch wenn man das nicht jede Sekunde gezeigt bekommt und nicht jede Sekunde spürt, es ist so.
Aber soll ich dir mal etwas sagen? Dir, dem Leser dieses Textes. Das ist Schwachsinn. Denkt nicht, dass dich niemand liebt und denk nicht, dass es niemand merken würde, wenn du tot wärst, und wenn du einfach verschwinden würdest. Es ist das schlimmste, was du deiner Familie und deinen Freunden antun kannst, und vorallem dir selbst, du hast noch so unendlich viel vor dir. Deine ganze Zukunft liegt in deinen Händen und es gibt Menschen, die dich von ganzem Herzen und noch viel tiefer lieben. Du wirst geliebt und es gibt tausendprozentig Menschen, die es merken würden, wenn du plötzlich weg wärst ohne dich zu verabschieden und die schrecklich trauern würden, und zwar nicht nur einer. Vielleicht würden es sogar Menschen merken, von denen du es niemals gedacht hättest. Plötzlich werden die Menschen, die dich immer beleidigt und fertig gemacht haben, an deinem Grab stehen und für dich beten, dass du in den Himmel kommst, und sie werden mit Tränen in den Himmel sprechen, dass sie das nie gewollt haben und dass sie nur neidisch auf dich waren. Deine Eltern werden sich Vorwürfe machen, die Vergangenheit bis ins kleinste Detail auseinander nehmen und die Fehler nur bei sich selbst suchen, sie werden jeden Tag mit Vorwürfen, Schuldgefühlen und Selbsthass aufwachen und einschlafen und sie werden in den Himmel rufen, dass sie dich immer von ganzem Herzen geliebt haben wie niemand anderen auf dieser Welt. Sie würden dich vermissen, sie würden jeden Tag in dein leeres Zimmer gehen und tiefere Einsamkeit verspüren als das, was ein Mensch Einsamkeit nennt. Und auch deine Freunde würden mit Schuldgefühlen und Trauer überschüttet werden. Es gibt Menschen, die dich lieben, Menschen, die dir Nahe stehen. Aber vielleicht wirst du auch schon von einem zufälligen Menschen geliebt. Vielleicht nicht auf der Art und Weise, wie deine Familie und deine Freunde dich lieben, aber auch sie sind froh, dass es dich gibt.
Denk nicht, dass es niemand merken würde, wenn du weg wärst. Viele würden es merken. Viel zu viele. Denk immer daran, dass du geliebt wirst und dass du schrecklich vermisst werden würdest.
Auch wenn man das nicht jede Sekunde gezeigt bekommt und nicht jede Sekunde spürt, es ist so.
Samstag, 23. November 2013
Fighting for nothing
Es ist doch immer so. Es ist immer das selbe. Man kämpft und wird im Ende hin enttäuscht.
Man reißt sich den Hintern auf, man gibt alles, was möglich ist, das Adrenalin schießt durch die Adern im ganzen Körper, man setzt sein ganzes Herz in die Sache, man kämpft als wenn es um Leben und Tod geht, und wofür im Endeffekt? Für nichts. FÜR NICHTS.
In der Schule lernt man ohne Ende, man lernt und lernt bis einem der Kopf platzt und man an nichts anderes mehr denken kann als an den Stoff. Man lernt sich wahnsinnig, dann sitzt man in der Klausur, man findet die Klausur super einfach, weil man ja auch alles kann, man hat ein supergutes Gefühl und möchte die Klausur am liebsten so schnell wie möglich wiederhaben um seinen Eltern die gute Note zu präsentieren, damit sie stolz auf einen sein können, und im Endeffekt hat man dann doch eine beschissene Note und man weiß beim besten Willen nicht, woher diese kommt. Es ist immer so - der Höllenkreislauf der schlechten Noten. Oder so.
Und genau so ist es bei den scheiß Menschen. Man strengt sich immer wieder erneut an. Egal wie oft man verletzt und enttäuscht wurde, man ist immer wieder lieb und nett zu Menschen, man ist für sie da, man ist herzlich und hat ein offenes Ohr für sie, hilft ihnen bei ihren Problemen und versucht, sein Bestes zu geben. Und wofür? Um letztendlich wieder fallen gelassen zu werden. Das schlimme ist ja, dass diese Menschen auch noch so tun, als würden sie sich für einen interessieren. Man erzählt ihnen alle möglichen Dinge, man vertraut ihnen, und im Endeffekt merkt man, dass sie es gar nicht wissen wollten. Dass es ihnen, auf Deutsch gesagt, am Allerwertesten vorbei geht. Man gibt sich immer wieder Mühe und letztendlich wird man so oder so wieder enttäuscht. Und das dann meistens von den Menschen, von denen man es am allerwenigsten erwartet hätte, damit es auch schön weh tut, noch weher als es bei "normalen" Menschen so schon weh tun würde. Aber gut, wenn schon, denn schon.
Im Endeffekt weiß man gar nicht mehr so richtig, wofür man kämpft. Ich meine, im Endeffekt wird man doch sowieso nur wieder enttäuscht.
Letztendlich kann man machen was man will, die Enttäuschung steht vor der Tür und wartet nur darauf, herein gelassen zu werden.
(sorry für die unphilosophischen Worte, war ein spontaner Text, in dem ich meinen Frust einfach mal rauslassen wollte. Kuss an euch.)
Man reißt sich den Hintern auf, man gibt alles, was möglich ist, das Adrenalin schießt durch die Adern im ganzen Körper, man setzt sein ganzes Herz in die Sache, man kämpft als wenn es um Leben und Tod geht, und wofür im Endeffekt? Für nichts. FÜR NICHTS.
In der Schule lernt man ohne Ende, man lernt und lernt bis einem der Kopf platzt und man an nichts anderes mehr denken kann als an den Stoff. Man lernt sich wahnsinnig, dann sitzt man in der Klausur, man findet die Klausur super einfach, weil man ja auch alles kann, man hat ein supergutes Gefühl und möchte die Klausur am liebsten so schnell wie möglich wiederhaben um seinen Eltern die gute Note zu präsentieren, damit sie stolz auf einen sein können, und im Endeffekt hat man dann doch eine beschissene Note und man weiß beim besten Willen nicht, woher diese kommt. Es ist immer so - der Höllenkreislauf der schlechten Noten. Oder so.
Und genau so ist es bei den scheiß Menschen. Man strengt sich immer wieder erneut an. Egal wie oft man verletzt und enttäuscht wurde, man ist immer wieder lieb und nett zu Menschen, man ist für sie da, man ist herzlich und hat ein offenes Ohr für sie, hilft ihnen bei ihren Problemen und versucht, sein Bestes zu geben. Und wofür? Um letztendlich wieder fallen gelassen zu werden. Das schlimme ist ja, dass diese Menschen auch noch so tun, als würden sie sich für einen interessieren. Man erzählt ihnen alle möglichen Dinge, man vertraut ihnen, und im Endeffekt merkt man, dass sie es gar nicht wissen wollten. Dass es ihnen, auf Deutsch gesagt, am Allerwertesten vorbei geht. Man gibt sich immer wieder Mühe und letztendlich wird man so oder so wieder enttäuscht. Und das dann meistens von den Menschen, von denen man es am allerwenigsten erwartet hätte, damit es auch schön weh tut, noch weher als es bei "normalen" Menschen so schon weh tun würde. Aber gut, wenn schon, denn schon.
Im Endeffekt weiß man gar nicht mehr so richtig, wofür man kämpft. Ich meine, im Endeffekt wird man doch sowieso nur wieder enttäuscht.
Letztendlich kann man machen was man will, die Enttäuschung steht vor der Tür und wartet nur darauf, herein gelassen zu werden.
(sorry für die unphilosophischen Worte, war ein spontaner Text, in dem ich meinen Frust einfach mal rauslassen wollte. Kuss an euch.)
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Ein paar aufbauende Worte (hoffe ich)
Man ist immer so lange selbstbewusst und zufrieden mit sich selbst, bis man jemanden entdeckt, der um einiges schöner ist als man selbst. Jemand mit dem perfekten Lachen, den perfekten Augen, den perfekten Haaren, dem perfekten Körper, .. "der perfekte Mensch". Man sieht diesen Menschen, fängt an, sich mit ihm zu vergleichen und plötzlich fällt einem auf, dass man ganz und gar nicht schön ist. Man findet 1000 hässliche Dinge an einem, die man zum Kotzen findet, und man würde nichts lieber tun, als sie auzutauschen. Am besten gegen die selben Dinge dieser Person. Man kann in der einen Sekunde so selbstbewusst und zufrieden sein und in der anderen fühlt man sich plötzlich einfach nur noch wie ein schwarzer Stein in einer Landschaft voller Diamanten. Man fühlt sich so wertlos, als hätte man gar nichts Besonderes an sich. Als wäre alles von Kopf bis Fuß einfach nur scheiße. Man hat plötzlich dieses Gefühl, zu ersticken, weil man "einsieht", dass man gar nicht schön ist. Man fängt sich an, zu fragen, ob einen Freunde nur verarschen, ob sie wohl das selbe über einen denken. Man fängt an, sich in seinem Körper nicht mehr wohl zu fühlen, in diesem Moment sieht man nur noch das Schlechte in einem selbst.
Aber wieso ist das so? Wieso machen wir unser Wohlgefühl, unsere Zufriedenheit und unser Selbstbewusstsein von einer x-beliebigen Person abhängig, die wir gar nicht kennen und einfach nur äußerlich attraktiv finden? Wieso ziehen wir uns selbst so dermaßen in den Dreck, nur weil wir eine Person sehen, die in unseren Augen perfekt und wunderschön aussieht? Wieso?
Es ist schwachsinnig, sich selbst niederzuschmettern, nur weil jemand so aussieht, wie man gerne aussehen möchte. Jeder hat ein "was wäre wenn.." oder "ich wäre gerne..", aber letztendlich ändert das eh nichts an dem, was ist, und an dem, wer man wirklich ist. Letztendlich hat man eh keine andere Wahl, als sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, weil man niemals aussehen wird, wie diese Person auf dem Foto. Man wird niemals DIE perfekten Augen oder DIE perfekten Haare oder DEN perfekten Körper, oder was auch immer, haben. Und diese Person, die man so perfekt findet, ist auch nicht perfekt. Auch sie hat Macken an sich, und vielleicht fühlt sie sich manchmal ja genau so wie ihr? Im Nachhinein wird man immer die Person sein, die man täglich im Spiegel sieht, und man sollte beginnen, diese Person solangsam wahrzunehmen und zu akzeptieren. Nehmt euch einmal die Zeit. Setzt euch vor den Spiegel, und nehmt diese Person wahr, die vor euch sitzt und euch verängstigt anschaut. Schaut nicht weg, oder rennt direkt wieder weg, weil euch der Anblick abstößt, das ist Schwachsinn. Setzt euch hin, schaut euch an und schaut nicht weg. Sucht Dinge, die ihr mögt. Und redet euch nicht ein, dass alles an euch hässlich ist, jeder mag etwas an sich, ihr müsst es nur finden. Dieser Mensch, der vor euch sitzt, ist besonders. Er ist schön. Er hat, genau wie jeder andere Mensch, viele Macken an sich, aber auch wunderschöne Seiten. Jeder besteht aus Ecken und Kanten, aber auch aus wunderschönen Dingen, die ihn vollkommen machen. Und genau so seid ihr. Fangt an, die wunderschönen Seiten an euch wahrzunehmen, findet sie, und haltet daran fest und hört auf, immer an den negativen festzuhalten und euch ständig zu fragen "was wäre wenn". Das bringt nichts, schon gar nicht euch. Es zieht euch nur noch mehr in den Dreck, es macht alles nur noch schlimmer.
Also macht es, bitte. Setzt euch vor den Spiegel, schaut euch an, und denkt: "ich bin schön und es gibt Menschen, die mich lieben, so wie ich bin. Menschen, die mich schön finden. Menschen, die es lieben, mich anzusehen."
Macht es so lange, bis ihr es selbst glaubt, bis ihr euch akzeptiert und euch ebenfalls gerne anschaut.
Macht es für mich, für eure Freunde, eure Familie, und vor allem aber für euch selbst. Denn jeder Mensch fühlt sich besser, wenn er ein bisschen Selbstbewusstsein besitzt. Und es wird euch ganz sicher nicht jeder Mensch da draußen schön finden, das wird niemals so sein, vielleicht wird es sogar Menschen geben, die euch ganz und gar nicht schön finden. Aber denkt immer daran: IHR SEID SCHÖN, jeder ist schön, und jeder wird das Strahlen in euren Augen sehen und lieben, wenn ihr euch selbst akzeptiert habt.
Was einen erst wirklich schön macht, ist das selbstbewusste präsente Strahlen in den Augen. Und was einen erst wirklich hässlich macht, ist, wenn dieses Strahlen erlischt und man einfach nur noch existiert, statt zu leben.
Aber wieso ist das so? Wieso machen wir unser Wohlgefühl, unsere Zufriedenheit und unser Selbstbewusstsein von einer x-beliebigen Person abhängig, die wir gar nicht kennen und einfach nur äußerlich attraktiv finden? Wieso ziehen wir uns selbst so dermaßen in den Dreck, nur weil wir eine Person sehen, die in unseren Augen perfekt und wunderschön aussieht? Wieso?
Es ist schwachsinnig, sich selbst niederzuschmettern, nur weil jemand so aussieht, wie man gerne aussehen möchte. Jeder hat ein "was wäre wenn.." oder "ich wäre gerne..", aber letztendlich ändert das eh nichts an dem, was ist, und an dem, wer man wirklich ist. Letztendlich hat man eh keine andere Wahl, als sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, weil man niemals aussehen wird, wie diese Person auf dem Foto. Man wird niemals DIE perfekten Augen oder DIE perfekten Haare oder DEN perfekten Körper, oder was auch immer, haben. Und diese Person, die man so perfekt findet, ist auch nicht perfekt. Auch sie hat Macken an sich, und vielleicht fühlt sie sich manchmal ja genau so wie ihr? Im Nachhinein wird man immer die Person sein, die man täglich im Spiegel sieht, und man sollte beginnen, diese Person solangsam wahrzunehmen und zu akzeptieren. Nehmt euch einmal die Zeit. Setzt euch vor den Spiegel, und nehmt diese Person wahr, die vor euch sitzt und euch verängstigt anschaut. Schaut nicht weg, oder rennt direkt wieder weg, weil euch der Anblick abstößt, das ist Schwachsinn. Setzt euch hin, schaut euch an und schaut nicht weg. Sucht Dinge, die ihr mögt. Und redet euch nicht ein, dass alles an euch hässlich ist, jeder mag etwas an sich, ihr müsst es nur finden. Dieser Mensch, der vor euch sitzt, ist besonders. Er ist schön. Er hat, genau wie jeder andere Mensch, viele Macken an sich, aber auch wunderschöne Seiten. Jeder besteht aus Ecken und Kanten, aber auch aus wunderschönen Dingen, die ihn vollkommen machen. Und genau so seid ihr. Fangt an, die wunderschönen Seiten an euch wahrzunehmen, findet sie, und haltet daran fest und hört auf, immer an den negativen festzuhalten und euch ständig zu fragen "was wäre wenn". Das bringt nichts, schon gar nicht euch. Es zieht euch nur noch mehr in den Dreck, es macht alles nur noch schlimmer.
Also macht es, bitte. Setzt euch vor den Spiegel, schaut euch an, und denkt: "ich bin schön und es gibt Menschen, die mich lieben, so wie ich bin. Menschen, die mich schön finden. Menschen, die es lieben, mich anzusehen."
Macht es so lange, bis ihr es selbst glaubt, bis ihr euch akzeptiert und euch ebenfalls gerne anschaut.
Macht es für mich, für eure Freunde, eure Familie, und vor allem aber für euch selbst. Denn jeder Mensch fühlt sich besser, wenn er ein bisschen Selbstbewusstsein besitzt. Und es wird euch ganz sicher nicht jeder Mensch da draußen schön finden, das wird niemals so sein, vielleicht wird es sogar Menschen geben, die euch ganz und gar nicht schön finden. Aber denkt immer daran: IHR SEID SCHÖN, jeder ist schön, und jeder wird das Strahlen in euren Augen sehen und lieben, wenn ihr euch selbst akzeptiert habt.
Was einen erst wirklich schön macht, ist das selbstbewusste präsente Strahlen in den Augen. Und was einen erst wirklich hässlich macht, ist, wenn dieses Strahlen erlischt und man einfach nur noch existiert, statt zu leben.
Montag, 28. Oktober 2013
Love is in the heart not in the face
Wenn dein Partner dir vorm Einschlafen einen Kuss auf die Stirn gibt und dir sagt, dass er dich liebt. Wenn er morgens neben dir aufwacht und lächelt, weil er dich neben sich liegen sieht. Wenn er dir Frühstück ans Bett bringt, was auch immer du haben möchtest. Wenn er ewig lange neben dir im Bett liegen bleibt und dir beim schlafen zusieht, was er so sehr liebt, oder einfach nur liegen bleibt, um mit dir zu kuscheln, nur um bei dir zu sein. Wenn er mit dir kocht, du gerade am Herd stehst und er dich von hinten umarmt. Wenn er zusammen mit dir backt und dir Teig ins Gesicht schmiert. Wenn er morgens neben dir aufwacht, du ungeschminkt und zerzaust bist und er dir sagt, wie wunderschön du bist. Wenn er sich deinen Lieblingsfilm ansieht, nur für dich, obwohl er ihn gar nicht mag. Wenn er sich mit dir deine Lieblingsmusik anhört, obwohl er sie gar nicht mag, nur weil er es liebt, zuzusehen, wie du sie genießt und dabei tanzt. Wenn er dir auf dem Jahrmarkt eine riesige Zuckerwatte kauft und alles dafür gibt, dir den riesigen Teddybär an der Schießbude zu ergattern. Wenn er deine Hand hält, wenn du Angst hast. Wenn er dir mit einem Glänzen in den Augen zuhört und völlig in deinen Worten verschmelzt, wenn du etwas erzählst. Wenn er dich küsst und tausende Dinge aufzählt, was er an dir liebt und wie sehr, wenn du traurig bist und du dich mit dir selbst unzufrieden fühlst. Wenn er dir am Lagerfeuer ein Lied singt, obwohl er gar nicht singen kann, nur um dir seine Liebe zu beweisen. Wenn er dir seine Jacke gibt, wenn dir kalt ist. Wenn er dich zurück ruft, wenn du wütend aufgelegt hast. Wenn er dich einfach so irgendwann anruft, nur weil er deine Stimme vermisst. Wenn er jede freie Sekunde an dich denkt, wenn er nicht bei dir sein kann. Wenn er jede Situation, die er erlebt, jedes Lied, das er hört und alles andere mit dir in Verbindung bringt. Wenn er ständig auf sein Handy schaut, nur um nachzuschauen, ob du ihm geschrieben hast. Wenn er, wenn er nicht bei dir ist, sich extra den Wecker stellt, nur um früher als du wach zu sein, um dir eine süße "Guten Morgen"-Nachricht zu schreiben. Wenn er die Sekunden zählt, bis er dich wiedersehen kann und wieder bei dir sein kann. Wenn er dir nichts Großes zum Geburtstag schenkt, sondern sich Gedanken macht, und dir etwas schenkt, was von Herzen kommt. Wenn er weiß, wie es dir geht, nur wenn er dich ansieht. Wenn er über die selben Dinge lacht, über die du lachen musst. Wenn es, egal wo er ist, sich Zeit für dich nimmt und immer für dich und deine Probleme da ist, wenn er ein offenes Ohr für dich hat und dich nie im Stich lässt. Wenn er dein Foto in seinem Portemonnaie bei sich trägt und ständig darauf schaut, wenn er bezahlt. Wenn er dich vermisst, wenn du keine Minute weg bist.
Das ist Liebe. Und da ist es ganz egal, wie dieser Mensch aussieht. Ganz egal.
Was nützt ein Mensch, der supergut aussieht, wenn er dir nicht zeigen kann, dass er dich liebt?
Das ist Liebe. Und da ist es ganz egal, wie dieser Mensch aussieht. Ganz egal.
Was nützt ein Mensch, der supergut aussieht, wenn er dir nicht zeigen kann, dass er dich liebt?
Sonntag, 20. Oktober 2013
Anders als man denkt
Manchmal kommt alles ganz anders, als man denkt. Ganz anders, als man es erwartet hätte. Manchmal ist man sich so von einer so Sache sicher und überzeugt, dass man gar nicht daran denkt, dass es auch anders ausgehen könnte.
Wenn man die Hoffnung längst aufgegeben hat und das Schicksal es gut mit einem meint.
Und dieser überraschende Moment ist das beste Gefühl. Wenn dein Herz einen kurzen Augenblick stehen bleibt und anschließend so sehr rast, dass es dir fast aus der Brust fällt. Wenn das Adrenalin durch deinen ganzen Körper schießt und das Feuer in jeder deiner Adern brodelt. Wenn dir Tränen vor Freude in die Augen steigen und sich ein riesiger Kloß in deinem Hals bildet und du am liebsten sofort los schreien möchtest. Du weißt nicht, was du machen sollst, du möchtest weinen, schreien und tanzen und die ganze Welt umarmen vor Freude. All deine Probleme lösen sich in diesem Augenblick plötzlich in Luft auf und alles scheint perfekt. Alles was man immer haben wollte, scheint zum Greifen nah, womit man nie im entferntesten Sinne gerechnet hätte. Alles, was du wolltest, liegt plötzlich vor deinen Füßen und lächelt dich an, und du stehst da, mit zitternden Knien, verschlagener Sprache und feuchten Augen und bist des Todes glücklich.
Ja, ich glaube, so fühlt sich pures Glück an.
Wenn man die Hoffnung längst aufgegeben hat und das Schicksal es gut mit einem meint.
Und dieser überraschende Moment ist das beste Gefühl. Wenn dein Herz einen kurzen Augenblick stehen bleibt und anschließend so sehr rast, dass es dir fast aus der Brust fällt. Wenn das Adrenalin durch deinen ganzen Körper schießt und das Feuer in jeder deiner Adern brodelt. Wenn dir Tränen vor Freude in die Augen steigen und sich ein riesiger Kloß in deinem Hals bildet und du am liebsten sofort los schreien möchtest. Du weißt nicht, was du machen sollst, du möchtest weinen, schreien und tanzen und die ganze Welt umarmen vor Freude. All deine Probleme lösen sich in diesem Augenblick plötzlich in Luft auf und alles scheint perfekt. Alles was man immer haben wollte, scheint zum Greifen nah, womit man nie im entferntesten Sinne gerechnet hätte. Alles, was du wolltest, liegt plötzlich vor deinen Füßen und lächelt dich an, und du stehst da, mit zitternden Knien, verschlagener Sprache und feuchten Augen und bist des Todes glücklich.
Ja, ich glaube, so fühlt sich pures Glück an.
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Das und nichts anderes
Manchmal wünschte ich, ich wäre sie. Obwohl ich sie nicht mag.
Wobei, vielleicht mag ich sie auch nur nicht, weil du sie mehr magst, als mich.
Du magst sie sehr, du redest gerne mit ihr, weil ihre Sichtweise der Dinge der Welt dich anspricht. Du findest sie hübsch und gut genug. Du machst ihr Komplimente, nicht um sie anzumachen, sondern damit sie sich gut fühlt. Du liest gerne das, was sie schreibt, weil es dich interessiert. Du verfolgst ihre Gedankenwege, du beschäftigst dich gerne mit dem, was in ihr vorgeht. Du magst sie sehr, als ganznormale Freundin.
Und genau das wollte ich immer.
Das und nicht mehr und nicht weniger. Das und nichts anderes.
Es tut mir weh, dass ich es immer wieder schaffe, alles und jeden zu vertreiben. Mit meiner bloßen Art, mit dem, was ich immer vor mich hin fasel. Ich hab schon etliche Menschen dadurch vergrault, und jetzt auch noch dich, echt klasse. Letztendlich weiß ich, dass es an mir liegt. Weil es einfach immer an mir liegt. Ich sage Dinge, die ich keine 24 Stunden später bereue, ich verhalte mich wie der letzte Vollidiot. Wenn mir ein Mensch etwas oder viel bedeutet, zeig ich mich immer von meiner bescheuertesten Seite. Wieso ist das so? Wieso macht man sowas? Wieso zeigt man sich von seiner beschissensten Seite, wenn man den Menschen am wenigsten verlieren will? Das ergibt ungefähr so viel Sinn, wie im Winter Wassereis zu essen.
Ich habs also geschafft, den Menschen zu vergraulen, der mir das Gefühl gegeben hat, einen guten Freund an der Seite zu haben. Der mir das gegeben hat, was ich von einem Jungen nie auf diese Art und weise bekommen habe. Ein offenes Ohr, Ratschläge, Hilfe. Und ich habe noch nie so ein großes Herz bei einem Jungen gesehen.
Aber man kennt mich ja, ich versau mir alles.
Wenn ich jemanden so sehr vermiss, dass es meine Laune verdirbt, hat das was zu bedeuten.
Ich muss etwas an mir ändern, so kann es nicht weiter gehen. Ich kann nicht weiter zusehen, wie ich die Menschen verliere, die ich in mein Herz schließe und wie ich mir alles immer durch meine bloßen Worte zerstöre. Und durch meine anhängliche Art. Damit ist jetzt Schluss. Ich wünschte, ich könnte einige Menschen nochmal ganz von vorne neu kennen lernen, auch dich. Aber das zweite Kennenlernen wird nie so sein wie das erste, genau so wie die zweite Chance der ersten unterliegt. Ich wünschte trotzdem, ich hätte noch einmal die Chance, intensiv mit dir zu reden um alles zu erklären. Hab ich aber nicht.
Also, lass dir trotz allem gesagt sein, es tut mir Leid.
Wobei, vielleicht mag ich sie auch nur nicht, weil du sie mehr magst, als mich.
Du magst sie sehr, du redest gerne mit ihr, weil ihre Sichtweise der Dinge der Welt dich anspricht. Du findest sie hübsch und gut genug. Du machst ihr Komplimente, nicht um sie anzumachen, sondern damit sie sich gut fühlt. Du liest gerne das, was sie schreibt, weil es dich interessiert. Du verfolgst ihre Gedankenwege, du beschäftigst dich gerne mit dem, was in ihr vorgeht. Du magst sie sehr, als ganznormale Freundin.
Und genau das wollte ich immer.
Das und nicht mehr und nicht weniger. Das und nichts anderes.
Es tut mir weh, dass ich es immer wieder schaffe, alles und jeden zu vertreiben. Mit meiner bloßen Art, mit dem, was ich immer vor mich hin fasel. Ich hab schon etliche Menschen dadurch vergrault, und jetzt auch noch dich, echt klasse. Letztendlich weiß ich, dass es an mir liegt. Weil es einfach immer an mir liegt. Ich sage Dinge, die ich keine 24 Stunden später bereue, ich verhalte mich wie der letzte Vollidiot. Wenn mir ein Mensch etwas oder viel bedeutet, zeig ich mich immer von meiner bescheuertesten Seite. Wieso ist das so? Wieso macht man sowas? Wieso zeigt man sich von seiner beschissensten Seite, wenn man den Menschen am wenigsten verlieren will? Das ergibt ungefähr so viel Sinn, wie im Winter Wassereis zu essen.
Ich habs also geschafft, den Menschen zu vergraulen, der mir das Gefühl gegeben hat, einen guten Freund an der Seite zu haben. Der mir das gegeben hat, was ich von einem Jungen nie auf diese Art und weise bekommen habe. Ein offenes Ohr, Ratschläge, Hilfe. Und ich habe noch nie so ein großes Herz bei einem Jungen gesehen.
Aber man kennt mich ja, ich versau mir alles.
Wenn ich jemanden so sehr vermiss, dass es meine Laune verdirbt, hat das was zu bedeuten.
Ich muss etwas an mir ändern, so kann es nicht weiter gehen. Ich kann nicht weiter zusehen, wie ich die Menschen verliere, die ich in mein Herz schließe und wie ich mir alles immer durch meine bloßen Worte zerstöre. Und durch meine anhängliche Art. Damit ist jetzt Schluss. Ich wünschte, ich könnte einige Menschen nochmal ganz von vorne neu kennen lernen, auch dich. Aber das zweite Kennenlernen wird nie so sein wie das erste, genau so wie die zweite Chance der ersten unterliegt. Ich wünschte trotzdem, ich hätte noch einmal die Chance, intensiv mit dir zu reden um alles zu erklären. Hab ich aber nicht.
Also, lass dir trotz allem gesagt sein, es tut mir Leid.
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Take me to New York
" I love being anonymous in a city I've never known before. "
Viele von euch wissen, dass ich nach dem Abitur gerne in die USA möchte und ich wurde schon oft gefragt, was ich da machen will und wohin ich möchte, etc. Deswegen schreibe ich jetzt den neuen Post darüber, einfach damit ihr mich nicht mehr fragen müsst, damit ihr alle eine Antwort auf eure Fragen bekommt.
Viele von euch wissen, dass ich nach dem Abitur gerne in die USA möchte und ich wurde schon oft gefragt, was ich da machen will und wohin ich möchte, etc. Deswegen schreibe ich jetzt den neuen Post darüber, einfach damit ihr mich nicht mehr fragen müsst, damit ihr alle eine Antwort auf eure Fragen bekommt.
Dass ich auf jeden Fall einmal in die USA möchte, steht schon seit Jahren fest, ich habe nur noch nie so richtig daran festgehalten. Den Traum hatte ich insgeheim schon immer in mir, aber ich hab ihn nie so wirklich wahr genommen und ich habe auch ehrlich gesagt nie daran geglaubt, dass ich das tatsächlich durchziehen möchte. Aber je mehr ich darüber nachdenke, was ich nach dem Abitur machen möchte, desto mehr wird mir klar, dass das von allem der größte Wunsch ist wo ich auch sehr hoffe, dass er in Erfüllung geht.
Derzeit sind auch noch viele in der USA, von denen ich täglich höre und mitbekomme, wie schön sie es dort finden und wie sehr sie es weiterempfehlen können. Der Aufenthalt dieser Personen geht in verschiedene Richtungen, die eine ist in Washington, die andere in Seattle, die wiederum andere in New York City, und und und. Und auch die Art und Weise, wie sie dort sind, ist verschieden. Während die eine auf eine Sprachschule geht, macht die andere ein Aupairjahr und die dritte ein Mix aus beidem und eine macht etwas komplett anderes, und zwar ein FSJ im Ausland.
Ich selbst bin auf jeden Fall sicher, dass ich nach New York möchte. Ich habe länger nachgedacht, ob ich eher in Richtung San Francisco oder doch eher nach New York möchte und ich möchte definitiv nach New York. Glück ist, dass eine Freundin genau das selbe machen möchte wie ich, sie möchte nach dem Abitur auch nach New York und ist in dem selben Jahrgang wie ich, weshalb wir eventuell vorhaben, falls das klappt, zusammen etwas zu machen. Nur was wor dort machen möchten/werden, wissen wir noch nicht so genau, weil wir da derzeit selbst ziemlich in der "Klemme" stecken. Ich zu meinem Teil wollte immer gerne auf eine Sprachschule gehen, da ich das auch schon mal in England in den Sommerferien 2 Wochen lang gemacht habe und es mir super gefallen hat und ich am liebsten ein ganzes Jahr dort geblieben wäre, und da ich jemanden kenne, der das zurzeit macht, seh ich auch wie wunderbar das ist und eigentlich ist es genau das, was ich gerne machen würde. Es ist aber seeehr sehr teuer und von daher erlauben es weder ihre Eltern, noch meine, dass wir das auf diese Weise machen. Außerdem möchte ich auch gar nicht von meinen Eltern verlangen, dass sie mir so eine große Menge an Geld bezahlen, das ist mir irgendwie unangenehm. Wir sind zwar nicht arm, aber wir schwimmen jetzt auch nicht so sehr in Geld, dass ich meine Eltern gerne nach ein paar Tausend Euro fragen würde.
Also, vergessen wir das. Aupair ist für uns beide nichts, haben wir beschlossen. Wobei ich im Moment echt darüber nachdenke, ob ich das nicht vielleicht doch mache. Ich denke, wenn es keine andere Möglichkeit geben wird, werde ich das in Erwägung ziehen, das ist immerhin besser, als wenn der Traum letztendlich komplett zerbricht. Aber bis wir unser Abitur haben dauert es ja sowieso noch etwas und vielleicht finden wir bis dahin etwas, was so ungefähr auf eine Sprachschule rauskommt nur nicht ganz so billig ist. Wenn ihr wollt, halt ich euch auf dem Laufenden!
Ein weiterer Punkt ist, dass ich übrigens auf jeden Fall zur Winterzeit dort hin will. Zu Helloween, Thanksgiving, Weihnachten und Silvester. Das stelle ich mir da einfach so wunderschön vor. Viele verkleidete Menschen, eine gruselig dekorierte Umgebung, zu Thanksgiving super leckeres Essen und ein harmonisches "Familientreffen", zu Weihnachten alles richtig traditionell mit einem riesen Weihnachtsbaum unter dem Geschenke liegen, zu Silvester ein riesiges Feuerwerk am Times Square und und und.
Ansonsten kann ich nur sagen, war das alles, was ich sagen wollte. Ich hoffe ihr habt jetzt eine Antwort auf eure Frage und müsst mich teilweise nicht mehr damit zu bombadieren, habt noch einen schönen Tag! ♥
Dienstag, 15. Oktober 2013
The one-second-change
"one second people say they care, the other second they're gone."
Es ist doch immer so und wird immer so sein - Menschen veränden sich. Das ist menschlich und natürlich und manchmal auch gut so, aber ich möchte über eine bestimmte Veränderung sprechen, nämlich über die Veränderung des Verhaltens einer Person. Die Veränderung innerhalb weniger Sekunden.
Am Anfang, wenn man sich kennenlernt, versteht man sich unheimlich gut mit dieser Person. Man hat jeden Tag Kontakt, es gibt kaum Momente, indenen man nicht redet. Man wacht mit einem Guten Morgen dieser Person auf und schläft mit einem Gute Nacht ein. Man redet und lacht viel miteinander und man schließt sich gegenseitig (das denkt man jedenfalls) ins Herz. Man kann sich immer auf diese Person verlassen. Sie sorgt sich um einen und man vertraut ihr Dinge an, die man sonst niemandem anvertraut hat. Man vertraut ihr, in voller Naivität. Diese Person sagt einem, wie gutherzig und lieb man ist und was für ein wunderbarer Mensch und Freund man doch ist und sie sagt einem tausend Mal, wie lieb sie einen hat und dass sie einen nie verlieren möchte. "Du bist wundervoll, du hast so viele positive Eigenschaften, du bist ein guter Mensch, vergiss das nie, ich hoffe ich werde dich niemals verlieren". Man nimmt diese Worte ernst, sie gefallen einem, da man sie nicht oft und schon gar nicht von jedem hört, und man saugt jeden einzelnen Buchstaben tief in sein Herz auf und hält daran fest. Die Worte werden ins Herz eingraviert und man findet immer mehr Gefallen an diesem Menschen, weil man das Gefühl hat, ihm viel zu bedeuten und ihm wirklich wichtig zu sein. Man klammert sich immer mehr an die Vorstellung, an die Hoffnung, es könnte wirklich eine Person geben, die so viel Wert in einem sieht und der man genau so viel bedeutet, wie sie einem bedeutet. Man hofft, es könnte eine ernste Freundschaft werden, oder sogar noch mehr als das. Man schließt diesen Menschen immer mehr in sein Herz. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde. Man versteht sich jeden Tag besser mit ihm und man mag ihn mit jedem gemeinsamen schönen Moment mehr. Man ist glücklich so jemanden gefunden zu haben und man denkt, alles ist gut.
Aber dann, dann ganz plötzlich, wendet sich alles, von einer Sekunde zur anderen. The one-second-change. In der einen Sekunde ist noch alles großartig wie immer, aber dann, wenn die Person merkt, dass du sie so sehr in dein Herz geschlossen hast, dass du sie nicht mehr herauslassen möchtest, dass du dir ein Leben ohne sie fast schon gar nicht mehr vorstellen kannst, dann wird plötzlich alles ganz anders. Dieser Mensch fängt an, sich von dir zu distanzieren, er redet nicht mehr so viel mit dir wie vorher, er geht auf Abstand und lässt dich nicht mehr an seinem Leben teilhaben. Er entfernt sich jeden Tag mehr von dir, und egal wie viele Schritte du auf ihn wieder zugehst um alles zu retten, er geht immer mehr Schritte zurück. Und du verstehst nicht, wieso, da dir dieser Mensch keine Gründe gibt. Er lässt dich einfach im Stich, er lässt dich fallen wie eine heiße Kartoffel, ohne dir zu sagen, was sein Problem ist. Der Mensch, der dich einmal für so wundervoll und großartig gehalten hat und dir ein Wohlgefühl geben konnte, was nur ganz wenige in deinem Leben geschafft haben, oder sogar niemand.. dieser Mensch möchte auf einmal offensichtlich nichts mehr von dir wissen. Er hat ganz plötzlich, von einer Sekunde zur anderen, sein Interesse in dir verloren und du verspürst von Tag zu Tag mehr, dass er dich los werden möchte. Dass er nur noch aus Höflichkeit mit dir schreibt, und nicht, weil er es wirklich möchte. Du spürst es tief in dir, auch wenn es dir nicht gesagt wird.
Es. ist. einfach. immer. das. selbe.
Es ist doch immer so und wird immer so sein - Menschen veränden sich. Das ist menschlich und natürlich und manchmal auch gut so, aber ich möchte über eine bestimmte Veränderung sprechen, nämlich über die Veränderung des Verhaltens einer Person. Die Veränderung innerhalb weniger Sekunden.
Am Anfang, wenn man sich kennenlernt, versteht man sich unheimlich gut mit dieser Person. Man hat jeden Tag Kontakt, es gibt kaum Momente, indenen man nicht redet. Man wacht mit einem Guten Morgen dieser Person auf und schläft mit einem Gute Nacht ein. Man redet und lacht viel miteinander und man schließt sich gegenseitig (das denkt man jedenfalls) ins Herz. Man kann sich immer auf diese Person verlassen. Sie sorgt sich um einen und man vertraut ihr Dinge an, die man sonst niemandem anvertraut hat. Man vertraut ihr, in voller Naivität. Diese Person sagt einem, wie gutherzig und lieb man ist und was für ein wunderbarer Mensch und Freund man doch ist und sie sagt einem tausend Mal, wie lieb sie einen hat und dass sie einen nie verlieren möchte. "Du bist wundervoll, du hast so viele positive Eigenschaften, du bist ein guter Mensch, vergiss das nie, ich hoffe ich werde dich niemals verlieren". Man nimmt diese Worte ernst, sie gefallen einem, da man sie nicht oft und schon gar nicht von jedem hört, und man saugt jeden einzelnen Buchstaben tief in sein Herz auf und hält daran fest. Die Worte werden ins Herz eingraviert und man findet immer mehr Gefallen an diesem Menschen, weil man das Gefühl hat, ihm viel zu bedeuten und ihm wirklich wichtig zu sein. Man klammert sich immer mehr an die Vorstellung, an die Hoffnung, es könnte wirklich eine Person geben, die so viel Wert in einem sieht und der man genau so viel bedeutet, wie sie einem bedeutet. Man hofft, es könnte eine ernste Freundschaft werden, oder sogar noch mehr als das. Man schließt diesen Menschen immer mehr in sein Herz. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde. Man versteht sich jeden Tag besser mit ihm und man mag ihn mit jedem gemeinsamen schönen Moment mehr. Man ist glücklich so jemanden gefunden zu haben und man denkt, alles ist gut.
Aber dann, dann ganz plötzlich, wendet sich alles, von einer Sekunde zur anderen. The one-second-change. In der einen Sekunde ist noch alles großartig wie immer, aber dann, wenn die Person merkt, dass du sie so sehr in dein Herz geschlossen hast, dass du sie nicht mehr herauslassen möchtest, dass du dir ein Leben ohne sie fast schon gar nicht mehr vorstellen kannst, dann wird plötzlich alles ganz anders. Dieser Mensch fängt an, sich von dir zu distanzieren, er redet nicht mehr so viel mit dir wie vorher, er geht auf Abstand und lässt dich nicht mehr an seinem Leben teilhaben. Er entfernt sich jeden Tag mehr von dir, und egal wie viele Schritte du auf ihn wieder zugehst um alles zu retten, er geht immer mehr Schritte zurück. Und du verstehst nicht, wieso, da dir dieser Mensch keine Gründe gibt. Er lässt dich einfach im Stich, er lässt dich fallen wie eine heiße Kartoffel, ohne dir zu sagen, was sein Problem ist. Der Mensch, der dich einmal für so wundervoll und großartig gehalten hat und dir ein Wohlgefühl geben konnte, was nur ganz wenige in deinem Leben geschafft haben, oder sogar niemand.. dieser Mensch möchte auf einmal offensichtlich nichts mehr von dir wissen. Er hat ganz plötzlich, von einer Sekunde zur anderen, sein Interesse in dir verloren und du verspürst von Tag zu Tag mehr, dass er dich los werden möchte. Dass er nur noch aus Höflichkeit mit dir schreibt, und nicht, weil er es wirklich möchte. Du spürst es tief in dir, auch wenn es dir nicht gesagt wird.
Es. ist. einfach. immer. das. selbe.
Montag, 14. Oktober 2013
Internetfreundschaften
Internetfreundschaft - was ist das?
In den positiven Fällen ist es eine Freundschaft zwischen zwei Menschen, die sich zwar privat kennen, aber zu weit voneinander entfernt wohnen und deswegen über das Internet zusammen in Kontakt bleiben müssen. Im "negativen" Fall ist es einfach nur eine Freundschaft zwischen zwei Menschen, komplett über das Internet, die sich noch niemals gesehen haben.
Für manche sind solche Freundschaften wichtig. Sie stecken Herz in die Sache und lieben es, mit Menschen zu schreiben und über das Internet Kontakt zu ihnen aufzubauen. Für andere ist es jedoch unverständlich, wie man eine Bindung zu jemandem aufbauen kann, den man eigentlich gar nicht richtig kennt, den man noch nie gesehen hat und den man vielleicht auch niemals sehen wird.
Ich finde, jeder sollte sich sein eigenes Bild von diesen Internetfreundschaften machen. Jeder sollte es einfach mal selbst versuchen und ausprobieren, sozusagen ein kleines Experiment wagen. Ich finde, vorher, wenn man das noch nicht selbst ausprobiert hat, sollte man andere nicht dafür verurteilen, die Gefallen daran gefunden haben. Denn in dem Fall hat man keine Ahnung davon, und wie ich immer sage: wenn man keine Ahnung hat, sollte man am Besten einfach seinen Mund halten. Und man sollte sich sowieso aus Angelegenheiten raushalten, die einen nichts angehen. Ich zum Beispiel hätte damals nie gedacht, dass es möglich wäre, Menschen in mein Herz zu schließen und Vertrauen zu ihnen zu gewinnen, mit denen ich bloß ein paar geschriebene Worte ausgetauscht habe. Ich habe es komisch gefunden, wenn andere solche Freundschaften entwickelt haben.
Aber ich habe gemerkt, dass es möglich ist. Von Zeit zu Zeit habe ich eine immer engere Bindung zu Internetmenschen aufgebaut. Ich habe gemerkt, dass man gut mit ihnen reden kann und habe Menschen, die ich im Internet kennen gelernt habe, immer mehr ins Herz geschlossen. Es ist sogar soweit gegangen, dass ich manchen Menschen aus dem Internet genauso viel oder sogar mehr anvertraut habe wie Freunden aus meinem echten Leben.
Eine Zeit lang habe ich mich so sehr in diese Sache hinein gesteigert, dass mir Menschen aus dem Internet sogar wichtiger waren, als meine eigentlichen echten Freunde. Das ist aber zum Glück heutzutage nicht mehr so und ich weiß, dass es der größte Fehler war. Egal mit wie vielen Leuten ihr aus dem Internet schreibt, denkt immer daran, dass es wichtig ist, dass ihr eure echten Freunde nicht aus den Augen verliert. Es gibt einige Menschen, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe, aber ich würde keinen einzigen von ihnen irgendjemandem aus meinem realen Umfeld vorziehen.
Trotzdem tut es weh, wenn man diese Internetmenschen verliert. Ich werde niemals Gründe dafür finden, wieso das so ist, vermutlich werde ich es auch nie verstehen. Aber es gibt Internetmenschen, die ich sehr ins Herz geschlossen habe und deren Verlust mir ziemlich weh getan hat. Man gewöhnt sich irgendwie daran, fast täglich mit diesen Menschen zu schreiben. Man erzählt ihnen Dinge, die man vielen vielleicht nicht erzählen würde, man baut Vertrauen zu ihn auf, man schließt sie immer mehr ins Herz und wünscht sich, sie irgendwann einmal zu treffen, am besten schon bald. Diese Menschen haben ein offenes Ohr für dich, sie interessieren sich für deine Probleme, sind gerne für dich da und bauen dich mit wenigen Worten schon immer auf. Sie schaffen es, dir über eine riesige Entfernung zu zeigen, dass du wertvoll bist und ein guter Mensch bist und sie geben dir das Gefühl, geliebt zu werden. Außerdem ist es auch eine Abwechslung, wenn man einfach mal niemanden um sich herum hat und gemütlich herum sitzt und mit jemandem schreibt. Es ist eine Abwechslung, die gut tut. Und wenn diese Menschen dann auf einmal nicht mehr mit einem Kontakt haben wollen, kann das ziemlich weh tun.
Menschen, die sagen, man hätte kein Leben, nur weil man Internetfreunde hat und gerne mit diesen schreibt, haben keine Ahnung. Denn das sind zwei verschiedene Welten, die weit voneinander entfernt sind und das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Natürlich kann es Menschen geben, die sich im Internet Freunde suchen, weil sie im echten Leben keine haben, aber das muss nicht notwendig der Fall sein. Davon von vornerein auszugehen, dass jemand keine Freunde hat, nur weil er mit Menschen aus dem Internet schreibt, ist völliger Schwachsinn und die Menschen, die das behaupten, finde ich nichts weiter als lächerlich. Schon alleine deswegen, weil sie keinen Grund haben, sich in die Dinge anderer einzumischen, oder?
Wenn man es nicht versteht, finde ich es vollkommen okay. Ich habe auch für viele Dinge kein Verständnis, aber ich lasse die Menschen trotzdem das machen, was sie machen wollen. Meine Mama zum Beispiel hat auch kein Verständnis dafür, dass ich so viel Zeit am Handy und am Laptop verbringe. Sie hat mir schon des Öfteren erzählt, wie gefährlich das ist, etc. Und ich verstehe ihre Angst, aber ich werde trotzdem nicht damit aufhören, weil es mir einfach gefällt und irgendwie auch Spaß macht. Und ich finde, jeder sollte das tun, wozu er Lust hat, egal was andere sagen. Jedoch sollte man keine Grenzen überschreiten. Wenn meine Mama mir das komplett verbieten würde, würde ich es glaube ich auch lassen, oder jedenfalls einschränken.
Also, Leute, tut das, was ihr für richtig haltet. Ich kann euch bis heute nicht sagen, ob diese Internetfreundschaften richtig oder falsch sind. Und ich werde euch das vermutlich auch niemals sagen können, aber das möchte ich auch gar nicht. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, was er davon hält und jeder sollte sein eigenes Ding durchziehen. Lasst euch jedenfalls nicht von Menschen einreden, es sei lächerlich oder sonst etwas. Das ist es ganz bestimmt nicht, was lächerlich ist, sind höchstens diese Menschen.
PS: I miss you
In den positiven Fällen ist es eine Freundschaft zwischen zwei Menschen, die sich zwar privat kennen, aber zu weit voneinander entfernt wohnen und deswegen über das Internet zusammen in Kontakt bleiben müssen. Im "negativen" Fall ist es einfach nur eine Freundschaft zwischen zwei Menschen, komplett über das Internet, die sich noch niemals gesehen haben.
Für manche sind solche Freundschaften wichtig. Sie stecken Herz in die Sache und lieben es, mit Menschen zu schreiben und über das Internet Kontakt zu ihnen aufzubauen. Für andere ist es jedoch unverständlich, wie man eine Bindung zu jemandem aufbauen kann, den man eigentlich gar nicht richtig kennt, den man noch nie gesehen hat und den man vielleicht auch niemals sehen wird.
Ich finde, jeder sollte sich sein eigenes Bild von diesen Internetfreundschaften machen. Jeder sollte es einfach mal selbst versuchen und ausprobieren, sozusagen ein kleines Experiment wagen. Ich finde, vorher, wenn man das noch nicht selbst ausprobiert hat, sollte man andere nicht dafür verurteilen, die Gefallen daran gefunden haben. Denn in dem Fall hat man keine Ahnung davon, und wie ich immer sage: wenn man keine Ahnung hat, sollte man am Besten einfach seinen Mund halten. Und man sollte sich sowieso aus Angelegenheiten raushalten, die einen nichts angehen. Ich zum Beispiel hätte damals nie gedacht, dass es möglich wäre, Menschen in mein Herz zu schließen und Vertrauen zu ihnen zu gewinnen, mit denen ich bloß ein paar geschriebene Worte ausgetauscht habe. Ich habe es komisch gefunden, wenn andere solche Freundschaften entwickelt haben.
Aber ich habe gemerkt, dass es möglich ist. Von Zeit zu Zeit habe ich eine immer engere Bindung zu Internetmenschen aufgebaut. Ich habe gemerkt, dass man gut mit ihnen reden kann und habe Menschen, die ich im Internet kennen gelernt habe, immer mehr ins Herz geschlossen. Es ist sogar soweit gegangen, dass ich manchen Menschen aus dem Internet genauso viel oder sogar mehr anvertraut habe wie Freunden aus meinem echten Leben.
Eine Zeit lang habe ich mich so sehr in diese Sache hinein gesteigert, dass mir Menschen aus dem Internet sogar wichtiger waren, als meine eigentlichen echten Freunde. Das ist aber zum Glück heutzutage nicht mehr so und ich weiß, dass es der größte Fehler war. Egal mit wie vielen Leuten ihr aus dem Internet schreibt, denkt immer daran, dass es wichtig ist, dass ihr eure echten Freunde nicht aus den Augen verliert. Es gibt einige Menschen, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe, aber ich würde keinen einzigen von ihnen irgendjemandem aus meinem realen Umfeld vorziehen.
Trotzdem tut es weh, wenn man diese Internetmenschen verliert. Ich werde niemals Gründe dafür finden, wieso das so ist, vermutlich werde ich es auch nie verstehen. Aber es gibt Internetmenschen, die ich sehr ins Herz geschlossen habe und deren Verlust mir ziemlich weh getan hat. Man gewöhnt sich irgendwie daran, fast täglich mit diesen Menschen zu schreiben. Man erzählt ihnen Dinge, die man vielen vielleicht nicht erzählen würde, man baut Vertrauen zu ihn auf, man schließt sie immer mehr ins Herz und wünscht sich, sie irgendwann einmal zu treffen, am besten schon bald. Diese Menschen haben ein offenes Ohr für dich, sie interessieren sich für deine Probleme, sind gerne für dich da und bauen dich mit wenigen Worten schon immer auf. Sie schaffen es, dir über eine riesige Entfernung zu zeigen, dass du wertvoll bist und ein guter Mensch bist und sie geben dir das Gefühl, geliebt zu werden. Außerdem ist es auch eine Abwechslung, wenn man einfach mal niemanden um sich herum hat und gemütlich herum sitzt und mit jemandem schreibt. Es ist eine Abwechslung, die gut tut. Und wenn diese Menschen dann auf einmal nicht mehr mit einem Kontakt haben wollen, kann das ziemlich weh tun.
Menschen, die sagen, man hätte kein Leben, nur weil man Internetfreunde hat und gerne mit diesen schreibt, haben keine Ahnung. Denn das sind zwei verschiedene Welten, die weit voneinander entfernt sind und das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Natürlich kann es Menschen geben, die sich im Internet Freunde suchen, weil sie im echten Leben keine haben, aber das muss nicht notwendig der Fall sein. Davon von vornerein auszugehen, dass jemand keine Freunde hat, nur weil er mit Menschen aus dem Internet schreibt, ist völliger Schwachsinn und die Menschen, die das behaupten, finde ich nichts weiter als lächerlich. Schon alleine deswegen, weil sie keinen Grund haben, sich in die Dinge anderer einzumischen, oder?
Wenn man es nicht versteht, finde ich es vollkommen okay. Ich habe auch für viele Dinge kein Verständnis, aber ich lasse die Menschen trotzdem das machen, was sie machen wollen. Meine Mama zum Beispiel hat auch kein Verständnis dafür, dass ich so viel Zeit am Handy und am Laptop verbringe. Sie hat mir schon des Öfteren erzählt, wie gefährlich das ist, etc. Und ich verstehe ihre Angst, aber ich werde trotzdem nicht damit aufhören, weil es mir einfach gefällt und irgendwie auch Spaß macht. Und ich finde, jeder sollte das tun, wozu er Lust hat, egal was andere sagen. Jedoch sollte man keine Grenzen überschreiten. Wenn meine Mama mir das komplett verbieten würde, würde ich es glaube ich auch lassen, oder jedenfalls einschränken.
Also, Leute, tut das, was ihr für richtig haltet. Ich kann euch bis heute nicht sagen, ob diese Internetfreundschaften richtig oder falsch sind. Und ich werde euch das vermutlich auch niemals sagen können, aber das möchte ich auch gar nicht. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, was er davon hält und jeder sollte sein eigenes Ding durchziehen. Lasst euch jedenfalls nicht von Menschen einreden, es sei lächerlich oder sonst etwas. Das ist es ganz bestimmt nicht, was lächerlich ist, sind höchstens diese Menschen.
PS: I miss you
Sonntag, 13. Oktober 2013
Traumhochzeit
Stellt euch vor, so sieht eure Hochzeit aus.
Ihr heiratet mitten in der Natur auf dem Wasser - in einer riesigen Hütte auf einem See, zu der ein langer Steg führt. Rund um ist Wasser und Wald.
Alles ist mit Blumen und Lampignons beschmückt. Auf dem See schwimmen überall verteilt Lampignons, die abends die Hütte beleuchten und alles wunderschön aussehen lassen. Und auch die Hütte und der Weg dorthin ist mit Lichterketten verziert.
Die Kinder sind identisch angezogen, die Jungen tragen hellgraue Anzüge mit weißen Krawatten und die Mädchen tragen altrosa Kleider und Rosenkränze auf dem Kopf. Sie haben alle riesige Körbe voll mit Rosenblättern und werfen voller Freude damit herum.
Wenn es noch hell ist, spielen die Kinder vor dem See auf der Blumenwiese und die Älteren sitzen alle um Tische am See herum und unterhalten sich in der schönsten Atmosphäre, während eine Liveband mit der Hintergrundmusik alles perfekt umrahmt.
Es gibt das leckerste Essen, verschiedene Arten von Kuchen, Torten und Cupcakes und abends, wenn alles schön beleuchtet ist und es in die Hütte auf den See geht, gibt es ein riesiges Buffet, an dem sich alle bedienen können.
Abends wird dann getanzt ohne Ende, und jeder Gast bekommt ein chinesisches Lampignon, auf das er einen Wunsch schreiben kann und dann werden die Lampignons losgelassen und die Wünsche aller Gäste fliegen in den Himmel und alle hoffen darauf, dass sie in Erfüllung gehen.
So sieht meine Traumhochzeit aus!
Ihr heiratet mitten in der Natur auf dem Wasser - in einer riesigen Hütte auf einem See, zu der ein langer Steg führt. Rund um ist Wasser und Wald.
Alles ist mit Blumen und Lampignons beschmückt. Auf dem See schwimmen überall verteilt Lampignons, die abends die Hütte beleuchten und alles wunderschön aussehen lassen. Und auch die Hütte und der Weg dorthin ist mit Lichterketten verziert.
Die Kinder sind identisch angezogen, die Jungen tragen hellgraue Anzüge mit weißen Krawatten und die Mädchen tragen altrosa Kleider und Rosenkränze auf dem Kopf. Sie haben alle riesige Körbe voll mit Rosenblättern und werfen voller Freude damit herum.
Wenn es noch hell ist, spielen die Kinder vor dem See auf der Blumenwiese und die Älteren sitzen alle um Tische am See herum und unterhalten sich in der schönsten Atmosphäre, während eine Liveband mit der Hintergrundmusik alles perfekt umrahmt.
Es gibt das leckerste Essen, verschiedene Arten von Kuchen, Torten und Cupcakes und abends, wenn alles schön beleuchtet ist und es in die Hütte auf den See geht, gibt es ein riesiges Buffet, an dem sich alle bedienen können.
Abends wird dann getanzt ohne Ende, und jeder Gast bekommt ein chinesisches Lampignon, auf das er einen Wunsch schreiben kann und dann werden die Lampignons losgelassen und die Wünsche aller Gäste fliegen in den Himmel und alle hoffen darauf, dass sie in Erfüllung gehen.
So sieht meine Traumhochzeit aus!
Montag, 19. August 2013
der Weg zu uns selbst
Wir versuchen alle, das Beste aus unserem Leben zu machen. Wir versuchen zu verstehen, was wir fühlen. Tag für Tag. Wir versuchen die Person kennenzulernen, die in uns steckt. Wir schreiben Texte, machen Fotos, malen Bilder, singen Lieder, spielen Gitarre, Klavier, Trompete, ganz egal. Wir legen uns in unser Bett und drehen die Musik so laut, bis sie einen Teil von uns mitnimmt. Mitnimmt auf eine Reise, in der wir uns finden. Wir lesen Bücher, in der Hoffnung schlauer aus uns selbst zu werden. Wir stehen vor dem Spiegel und kombinieren alles miteinander. Wir erfinden uns immer neu. Wir versuchen doch nur, uns auszudrücken. Versuchen, die Unruhe, die in unseren jungen Herzen ist, durch verschiedene Dinge auszudrücken.
Abonnieren
Posts (Atom)


