Samstag, 23. November 2013

Fighting for nothing

Es ist doch immer so. Es ist immer das selbe. Man kämpft und wird im Ende hin enttäuscht.
Man reißt sich den Hintern auf, man gibt alles, was möglich ist, das Adrenalin schießt durch die Adern im ganzen Körper, man setzt sein ganzes Herz in die Sache, man kämpft als wenn es um Leben und Tod geht, und wofür im Endeffekt? Für nichts. FÜR NICHTS.
In der Schule lernt man ohne Ende, man lernt und lernt bis einem der Kopf platzt und man an nichts anderes mehr denken kann als an den Stoff. Man lernt sich wahnsinnig, dann sitzt man in der Klausur, man findet die Klausur super einfach, weil man ja auch alles kann, man hat ein supergutes Gefühl und möchte die Klausur am liebsten so schnell wie möglich wiederhaben um seinen Eltern die gute Note zu präsentieren, damit sie stolz auf einen sein können, und im Endeffekt hat man dann doch eine beschissene Note und man weiß beim besten Willen nicht, woher diese kommt. Es ist immer so - der Höllenkreislauf der schlechten Noten. Oder so.
Und genau so ist es bei den scheiß Menschen. Man strengt sich immer wieder erneut an. Egal wie oft man verletzt und enttäuscht wurde, man ist immer wieder lieb und nett zu Menschen, man ist für sie da, man ist herzlich und hat ein offenes Ohr für sie, hilft ihnen bei ihren Problemen und versucht, sein Bestes zu geben. Und wofür? Um letztendlich wieder fallen gelassen zu werden. Das schlimme ist ja, dass diese Menschen auch noch so tun, als würden sie sich für einen interessieren. Man erzählt ihnen alle möglichen Dinge, man vertraut ihnen, und im Endeffekt merkt man, dass sie es gar nicht wissen wollten. Dass es ihnen, auf Deutsch gesagt, am Allerwertesten vorbei geht. Man gibt sich immer wieder Mühe und letztendlich wird man so oder so wieder enttäuscht. Und das dann meistens von den Menschen, von denen man es am allerwenigsten erwartet hätte, damit es auch schön weh tut, noch weher als es bei "normalen" Menschen so schon weh tun würde. Aber gut, wenn schon, denn schon.
Im Endeffekt weiß man gar nicht mehr so richtig, wofür man kämpft. Ich meine, im Endeffekt wird man doch sowieso nur wieder enttäuscht.

Letztendlich kann man machen was man will, die Enttäuschung steht vor der Tür und wartet nur darauf, herein gelassen zu werden.

(sorry für die unphilosophischen Worte, war ein spontaner Text, in dem ich meinen Frust einfach mal rauslassen wollte. Kuss an euch.)

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